Schade-Fam.-Treffen in Heiligenstadt 2026 (Rückschau)

Anfang Juli 2026 weilte eine Gruppe von ca. 15 Personen der Nachfahren von Aloys Schade (1924-2023) und Marie Luise Schade, geborene Heinevetter, (1927-2011) in Heiligenstadt. Sie wandelten auf den Spuren ihres Großvaters oder Urgroßvaters - ein sehr schönes Unterfangen. Organisiert wurde dies von Anna Schade, Braunschweig, einer Enkeltochter von Aloys Schade. Untergebracht waren die Familienangehörigen im Marcel-Carlo-Haus in der Lindenallee. Es ergab sich, dass ich gebeten wurde, einen kleinen Stadtrundgang auf den Spuren der Großeltern oder Urgroßeltern zu unternehmen.

So gingen wir den Weg Innenstadtring/Stadtmauer ungefähr von MCH, der Lindenallee (mit Stammhaus Herrnschmiede), Fuchswinkel, (Blick Richtung Kurpark), Heimenstein, Klausgasse, Kapsmühle, Windische Gasse,
St. Aegidien, Wilhelmstraße, Friedensplatz, St. Martin, Knickhagen, Herrnmühle, Waisenhaus, Stubenstraße - Kollegiengasse, St. Marien zurück zum MCH. Interessiert tauschte man sich an den Orten über die Familiengeschichte aus und noch manches kleine, interessante Detail aus der Zeit der Herrnschmiede, des Gartens bei "Heinebrodt's Loche" am Hohen Rott, der Großeltern oder Urgroßeltern kam ans Licht oder wurde besprochen. Auch die Geselligkeit kam nicht zu kurz und die Betrachtung der genealogischen Zusammenhänge; hier konnten noch weitere Vorfahren im Raum Thalwenden und Schönhagen ermittelt werden. 
Ein bisher sicher ermittelter weiterer Vorfahr ist Christian Schade (3.6.1838 Schönhagen, + 10.10.1916 Thalwenden) oo 24.04.1861 Thalwenden - Barbara Elisabeth Riethmüller (28.03.1833 Gerbershausen + 2.1.1907 Thalwenden). Ihm folgen noch Johannes Schade (1859-1938) oo Meier, Anna Catharina (1861-1935) sodann Johannes Schade (1892-1947) oo Bitter, Clara (1891-1969) - letztere die Eltern von Aloys Schade.

Zum Gespräch kam auch die schwere Lebensgeschichte des Vaters von Aloys Schade, Johannes Schade (1892-1947), geboren in Thalwenden,  Bürgermeister; in der ersten Nachkriegszeit der russischen Besatzung verhaftet, verschleppt wurde und ins Speziallager 2 nach Weimar verbracht wurde, wo er 1947 verstarb. Im dortigen digitalen Totenbuch ist er nun mit erwähnt.

https://totenbuch-speziallager.buchenwald.de/recherche/index

Es war für alle dennoch ein sehr schönes und erlebnisreiches Wochenende auch des  gegenseitigen Kennenlernens und der Pflege der familiären Gemeinsamkeiten.  Dank an alle Organisatoren und Anwesenden.